Museum Goldenes Dachl Innsbruck

Kaiser Maximilian I. und sein Dachl

Das Goldene Dachl wurde um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert von Kaiser Maximilian I. in Auftrag gegeben. Mit seinen 2.567 goldenen Schindeln sollte es Reisende schon von weitem beeindrucken – und das tut es noch immer: Heute ist Maximilians Prunkbauwerk das beliebteste Fotomotiv der Alpenhauptstadt Innsbruck. Der Erker hat aber abgesehen von seinem schillernden Dach(l) noch mehr zu bieten:

Die Reliefs hautnah 

Viele BesucherInnen der Stadt wissen nicht, dass es sich bei den Reliefplatten am Erker um Kopien handelt, die Mitte des vergangenen Jahrhunderts die Originale ersetzt haben. Zurück an ihrem Heimatort können sechs davon – komplett restauriert und hautnah – im neuen Museum Goldenes Dachl erlebt werden.

Die neue Ausstellung für Wissbegierige, Geschichtebegeisterte und Familien  

Neben den Reliefs finden sich in der komplett neuen Ausstellung weitere Highlights. Mithilfe multimedialer Museumstechnik wird das Leben Maximilians I. greifbar und in thematisch-gegliederten Räumen durch zeitgenössische Ausstellungsstücke und spannende Texte beleuchtet. Für die jüngeren BesucherInnen gibt es zahlreiche Kinderstationen und eine Rätsel-Rallye, sodass eines im neuen Museum Goldenes Dachl sicherlich nicht aufkommt: Langeweile. 

Einblicke in die Vergangenheit – und Gegenwart

Im Maximilianjahr 2019, anlässlich des 500. Todestages des berühmten Kaisers, wird die Ausstellung um die Sonderausstellung „Was bleibt?“ ergänzt. Parallel zur Dauerausstellung erweitern Schautafeln den Blick in die Vergangenheit um die konkrete Frage, wo und wie dem Wirken Maximilians I. im Hier und Jetzt nachgespürt werden kann. 

Das neue Museum: zugänglich für alle

Ein besonderer Schwerpunkt lag bei der Neukonzipierung des Museums von Beginn an auf einem barrierefreien Zugang. Neben dem neuen Leitsystem mit Aufzug, das Menschen mit Gehbehinderung den selbstständigen Besuch der Ausstellung ermöglicht, kann nun der einzigartige Blick durch den Erker auf die Innsbrucker Altstadt, den schon Kaiser Maximilian I. genoss,  auch barrierefrei erlebt werden.